mA – TV Bittenfeld 2 – JHFH 32:36

Irgendein schlauer Kerl hat mal folgende These rausgehauen: „Das Leben besteht aus Wellen und Du allein bestimmst wie unterschiedlich lang Kamm und Tal davon sind.“

Den Nachweis darüber, dass an dem biologisch – physikalischen Vergleich jede Menge dran ist haben die Jungs der Förster/Willms –Truppe vergangenen Samstag in der Gemeindehalle zu Bittenfeld eindrucksvoll erbracht. Wie??

Hier folgt die Erklärung:

Vom Anpfiff der beiden jungen Felix Koltermann und Felix Wiesner vom SV Remshalden, ihnen kann man eine sehr ordentliche Leistung bescheinigen, ging es beim Unterländer Handballnachwuchs nach oben. Wie bei einer ordentlichen Welle eben. Zwar brachte Niklas Winger die Hausherren mit dem ersten Treffer der Partie in die Vorhand, die Rasselbande von Dirk Förster und Malte Willms antwortete aber prompt. Gestützt auf eine starke Leistung des jungen Luca Wormser im Tor nahmen die Kloke und Co das Spiel sofort in die Hand. Janis Braun, Nick Talmon und Manuel Opitz sorgten mit 3 Toren am Stück für eine schnelle Auszeit der Gastgeber. Die berappelten sich danach auch und verkürzten auf 3:4. Die Gäste ließen sich davon aber nicht von Ihrem Weg zum Wellenkamm aufhalten. Der erneut ganz starke Manuel Grimm sorgt mit einem lupenreinen Hattrick binnen 90 Sekunden für den ersten 4 – Tore – Vorsprung. 3:7. Bis zum 12:16 konnte die Junge Garde von Ulf Lindner das Spiel offen gestalten, dann war er da, der Kamm. Ganze 3 Minuten brauchten die doppelten Janis Bauer und Janis Bollmann um ihre Farben zur 13:20 Halbzeitführung zu ballern.

Und auch nach der kollektiven Besprechung hielten die Unterländer Handballsurfer sich auf dem Wellenkamm denn sie kamen wie Blitz und Donner aus der Kabine. Nach 35 Minuten stand es 15:25 und man hätte meinen können, dass der Drops gelutscht ist. Wer diesem Drops folgte, der hatte allerdings die Rechnung ohne das A-Team gemacht. Die sorgten dann nämlich mit einer gewissen Schlampigkeit dafür, dass der Kamm kippte und das Tal ganz langsam zu sehen war. Im Angriff wurde man nachlässig und erlaubte sich den einen oder anderen Fehlwurf, Fehlpass oder Regelfehler und auch in der Abwehr nahm man´s jetzt lockerer. Die Hausherren nutzten das Unterländer Wellental. Vor allem die beiden starken Marvin Kopics und Niklas Winger wussten wie´s geht. Sie ballerten ihre Farben peu a peu heran und nach 55 Minuten stand die Begegnung wieder Spitz auf Knopf: 31:33 und Ballbesitz Bittenfeld. Kopics nahm sich auch den Wurf, allerdings brachte der angesprochene Luca Wormser seine Pranke zwischen Ball und Kiste. Niklas Matusik nutzte Wormser´s Parade und krachte die Kugel zum wohl entscheidenden 31:34 ins Hausherrengebälk. Die wurden ein bisschen hektisch und versuchten schnell zum Anschluss zu kommen, die Försterschen Surfer hatten allerdings ihr Wellental durchschritten und befanden sich wieder im „Welle-Hoch-Modus“. Janis Bollmann und Noel Hoffmann machten mit ihren Geschossen den Deckel drauf.

„Glückwunsch an unsere Kerle. Wir haben unheimliches Vertrauen in unsere Mannschaft, deshalb wussten wir auch, dass wir das Ding ziehen. Die Jungs werden es lernen, dass sie trotz eines großen Vorsprungs volle 60 Minuten am Ball bleiben müssen“ kommentierte Malte Willms lächelnd und ein bisschen erleichtert den Erfolg.

Quintessenz des Ganzen: Auch wenn die Silbermond-Rockröhre megaerfolgreich die perfekte Welle besingt, ob es sie gibt ist und bleibt unbewiesen, physikalisch und sportlich zumindest.

Für die JHFH: Luca Wormser und Tom Wurm im Tor, Manuel Opitz 1, Dennis Kloke 1, Janis Bauer 3, Janis Bollmann 6, Niklas Matusik 9/3, Patrick Grosser 1, Manuel Grimm 7, Noel Hoffmann 2, Nick Talmon 3, Janis Braun 1, Matti Gärtner 2, Steven Lorenz,

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