Erste Punkte hart erkämpft

Nach zwei Niederlagen mit jeweils einem Tor gegen den TV Bittenfeld 2 und die Neckarsulmer Sportunion konnte der TV Flein gegen den Aufsteiger aus Fellbach die für das Selbstvertrauen so wichtigen ersten zwei Punkte einfahren. Teammanager Denis Braun zeigte sich nach dem Spiel auch zufrieden: „Es war wichtig heute zu gewinnen, Luft nach oben bleibt weiterhin. Mit dem SV Fellbach hat sich heute ein äußerst starker Aufsteiger in Flein präsentiert, mit dem noch der ein oder andere Etablierte in der Liga seine Schwierigkeiten haben wird.“

Das Spiel begann dementsprechend recht unglücklich für die Gastgeber. Einige klare Einwurfmöglichkeiten wurden leichtfertig vergeben und Fellbach spielte Tempohandball auf sehr gutem Württembergliganiveau. Der Fellbacher Rückraum um Liebing und den pfeilschnellen Mittelmann Klett kamen ein ums andere Mal zum erfolgreichen Abschluss. Logische Konsequenz hieraus war eine 7:4 Führung der Fellbacher nach 10 Spielminuten. Das Fleiner Publikum sah aber in der Folgezeit eine aufopferungsvoll kämpfende Heimmannschaft, die in der 23. Spielminute erstmals den 11:11 Ausgleich markieren konnte. Bis zum Halbzeitstand von 14:14 blieb die Partie äußerst umkämpft.

Nach der Pause folgten die vielleicht 10 stärksten Spielminuten der Grün-Weißen in dieser Saison. Über 14:15 für Fellbach wurde konsequent eine 22:16 Führung erspielt. Wer nun in der Fleiner Sandberghalle glaubte, dass die ersten 2 Punkte der Saison schon in trockenen Tüchern wären, hatten die Rechnung ohne den Gast gemacht. Beim 27:25 für den TV Flein war der SV Fellbach wieder auf Augenhöhe. Doch einer geschlossenen Mannschaftsleistung geschuldet, zog die Heimmannschaft vom Sandberg den Kopf aus der Schlinge und bestrafte bis zum 31:25 jeden Fehler der Gäste gnadenlos. Trainer Andreas Bromma zeigte sich so auch nach dem 33:29 Sieg zufrieden: „Es ist unglaublich schwer zwei unnötige Niederlagen mit jeweils einem Tor aus den Köpfen zu bekommen, deshalb bin ich auch mit dem Resultat zufrieden. Man hat gesehen, dass es in dieser Liga keine Selbstläufer gibt. Fellbach war einer der stärksten Aufsteiger, die ich je gesehen habe. Beeindruckt war ich von dem Tempohandball, den sie nahezu über die gesamte Spielzeit gespielt haben. Trotzdem haben wir uns heute als Mannschaft präsentiert und durchgesetzt. Ich bin zufrieden mit den Fortschritten dieser Woche, wir müssen aber weiterhin hart arbeiten, da in den nächsten zwei Partien echte Herausforderungen mit Schmiden und Bottwartal (jeweils auswärts) auf uns warten.“

 

Für den TV am Ball: T. Rieker, W. Honisch (beide TW), F. Gerstlauer (8/4), F. Heinrich (3), M. Braun, J. Gärtner (2), J. Reber (1), B. Blind (2). J. Scheitterlein (5), R. Müller (1), M. Schilpp, R. Mahl (4), M. Durdevic (7)

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