H1 – TV Flein: Punkt gewonnen oder verloren?

Am Sonntag empfingen die Fleiner Männer den Titelfavoriten aus Weinstadt. Die Voraussetzungen waren nicht die Besten. Beim Gastgeber konnten drei Spieler verletzungsbedingt nicht dabei sein. Abwehrchef Christian Joos (Rippenprellung) saß zumindest als Notnagel auf der Bank. Jetzt erst recht hieß die Devise des reduzierten Teams. 

Die Grün- Weißen kamen gut aus den Startlöchern. Hauptdarsteller war in der Anfangsphase Kai Herrmann, der vier Tore in Folge erzielte. Davon allein dreimal in seiner unnachahmlichen Art von der Eckfahne. Aber auch Weinstadt kam gut ins Spiel. Nach zwölf Minuten glich der Gast zum 6:6 aus. Der TV legte weiter vor, die SG antwortete postwendend (9:9 Minute 21). Beim Stande von 13:10 für die Gastgeber (24. Minute) nahm der Weinstädter Trainer seine erste Auszeit. Die blieb ohne große Wirkung. Dennis Kloke und Florian Pitzke erhöhten bis zur Halbzeit auf 15:11.

Anfangs des zweiten Durchgangs drückte Felix Reichert dem Spiel seinen Stempel auf. Drei seiner gewaltigen Schlagwürfe fanden den Weg ins Tor (19:15 Minute 36). Danach rief Trainer Ralf Volz seine Weinstädter zur nächsten Auszeit. Und diese fruchtete diesmal. Durch drei Tore nacheinander war die SG nach 39 Minuten beim 19:18 wieder auf Augenhöhe. Dann die ominöse 47. Minute beim Stand von 23:21 mit Siebenmeter für Flein durch Kai Herrmann. Der trifft unglücklicherweise den gegnerischen Torwart am Kopf. Regelgerecht zeigen die Schiris unserem Rechtsaußen die rote Karte. Danach ist Feuer in der Hütte. Der TV verballert mehrere Angriffe und nach 58:30 Minuten liegt plötzlich die SG mit 28:29 vorne. Sven Kroll rettet mit seinem Treffer in der letzten Spielminute wenigstens noch das Unentschieden. 

TV Flein:

G. Ziegler, Brösch; Kloke (3), Braun, Joos, Pitzke (1), Herrmann (6/1), Schilpp, Track (3), Pavel (2), Reichert (8), Kroll (6/1), C. Ziegler.

SG Weinstadt:

Baldreich, Oesterle; Pröbsting (1), Tschirley, Wilhelm (6/2), Linsenmaier (4), Volz (2), Widmann, Tutsch (2), Baireuther (2), Bosch (4), Stäudle (5), Köngeter (3). 

Siebenmeter:                TV 3/2                                            SG 2/2

Zweiminuten:                TV 3  plus 1 Disq.                         SG 5 

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