Herren 1 – Mühevoller Sieg in Remshalden

Der TV Flein gewann mit viel Kampf und Krampf knapp beim Tabellenschlusslicht SV Remshalden mit 23:22.

Die Ausgangssituation war klar, Remshalden brauchte unbedingt einen Sieg gegen den TV Flein um im Kampf um den Klassenerhalt noch im Rennen zu bleiben. Beim TV Flein war der Zug in Sachen Aufstieg in die Württemberg-Liga schon abgefahren.

Flein begann konzentriert und konnte bis zur 9. Spielminute bereits mit 5:1 in Führung gehen. Nach einer Auszeit von Remshaldens Coach Armin Beller kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Bei Flein stockte der Angriff und die Gastgeber konnten in der 14. Minute ausgleichen (6:6). Der TVF war völlig aus dem Rhythmus und Remshalden zog bis zur 26. Minute mit 11:9 davon. Mit diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt.

Im zweiten Spielabschnitt hatten zunächst weiterhin die Gastgeber die Nase vorne. In der 40. Spielminute schafften sie wieder eine 3-Tore-Führung (15:12). Flein hielt dagegen und Kai Herrmann gelang in der 46. Minute der 17:17 Ausgleich.

Die Schlussphase war dann äußerst dramatisch. Flein scheiterte beim Spielstand von 21:21 per 7-Meter als die Uhr 58:14 anzeigte. Im Gegenangriff erhielt Cedric Ziegler eine 2-Minutenstrafe. Die Führung von Remshalden glich Kai Herrmann zum 22:22 aus. 

Nun hatte Remshalden alle Trümpfe in der Hand, den Siegtreffer zu erzielen.

Nach einer Auszeit, 36. Sekunden vor dem Ende, wollte das Team von Armin Beller die Überzahl ausspielen.

Schlizohrig klaute Patrick Kachelmuß den Ball und spielte ihn an Sven Kroll weiter. Dieser konnte nur durch ein Foulspiel am Wurf gehindert werden.

Den fälligen 7-Meter verwandelte Kroll selbst zum knappen 23:22 Sieg für Flein. 

Abteilungsleiter Ralf Pitzke: „Es war kein schönes Spiel aber letztendlich zählt nur der Auswärtssieg“.

Mannschaftsaufstellung:

Brösch, Ziegler Garry, Kloke, Braun(2), Ziegler Cedric, Joos (2), Herrmann (6), Schilpp, Zwirner, Track (1), Pavel, Reichert (1), Kachelmuß (5), Kroll (6/4).

Beste Torschützen für Remshalden:

Staiger (8/6), Lehner (4).   

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